Fortbildung

Freitag, 23. September 2005, 10-17 Uhr

 

Spezifische Aspekte der Frühförderung beim Williams-Beuren-Syndrom

Dr. Klaus Sarimski, Diplom Psychologe, Psysch. Psychotherapeut

 

Das Williams –Beuren-Syndrom gehört zu den genetisch bedingten Entwicklungstörungen, die nicht nur mit charakteristischen Merkmalen des körperlichen Erscheinungsbildes, sondern auch mit einem charakteristischen Bild von Entwicklungs- und Verhaltensmerkmalen (Verhaltensphänotyp) einhergehen. Dazu gehören eine zunächst verlangsamte, dann aber oft wenig beeinträchtigte Sprachentwicklung neben einer schweren Störung der visuell-konstruktiven Wahrnehmung. Schon früh fällt eine besondere soziale Kontaktfähigkeit auf – ohne Betrachtung „sozialer“ Regeln – neben einer ängstlichen Empfindlichkeit. Die ausgeprägten Diskrepanzen im Fähigkeitsprofil und die besonderen Verhaltensmerkmale machen es den Eltern und Pädagogen oft nicht leicht, das widersprüchliche Erscheinungsbild der Kinder zu verstehen und individuell abgestimmte Förderaktivitäten zu finden.

 

Im Seminar soll anhand eines Überblicks über die Erfahrungen aus Entwicklungsstudien und Videoausschnitten von Spiel- und Untersuchungssituationen von Kindern mit WBS in verschiedenem Alter der Blick auf die besonderen Stärken, Schwächen und Bedürfnisse dieser Kinder sensibilisiert werden um Frühplanung und Elternberatung darauf aufzubauen.

 

Teilnehmerinnen: max. 20Personen

Anmeldeschluss: 23. August 2005

Ort: Arbeitsstelle Frühförderung Bayern, Fortbildungszentrum

Gebühr: 50,-  €uro

Auskunft und Anmeldung:

Agnes Winzker, Tel.: 089-545898-20, Fax: 089-54898-29, e-mail: paed@astffbay.de