Die Europäische Williams Syndrom Föderation (FEWS)
Begonnen hat es im April 1999 in Rom. Aus verschiedenen europäischen Staaten und den USA waren erstmals Vertreter der Selbsthilfegruppen zusammengekommen und dabei enstand die Idee, einen europäischen Dachverband zu gründen.
Inzwischen gab es mehrere Treffen und vor kurzem (Anfang Mai 2002) ein sehr interessantes Treffen in Budapest. Die aktuellen Informationen zur FEWS und ihren Aktivitäten sind auf deren neuer Homepage zu erfahren
Auf dem Bundesverbandstreffen in Kirchheim wurde bei der Mitgliederversammlung
am 7. Juni 2002 der Beschluss gefasst, das der Bundesverband der FEWS beitritt.
Als Repräsentant des Bundesverbandes in der FEWS wurde Horst Romm von
den anwesenden Familien gewählt. Er wird bei dem nächsten Treffen
der FEWS am 5 . Oktober 2002 in Schweden teilnehmen.
Die erste Sitzung
Die erste Sitzung der FEWS fand dann im Juli 1999 in Stroke on
Trent während dem Treffen der Englischen Williams Syndrome Foundation
statt.
Angereist waren Ann Breen (Irland), Gabor Pogany (Ungarn), Massimo Rodriguez
(Italien) und Susie Morgan (Großbritannien).
Susie Morgan:
"Wir waren enttäuscht, daß das internationale Interesse so
gering war, aber das Wochenende war sehr fruchtbar. Ich denke, daß
wir alle die Gruppe als sehr gegenseitig unterstützend empfanden und
ich bin mir sicher, daß tiefe und dauerhafte Freundschaften enstanden.
Ein wundervoller Anfang.
Ich kam persönlich mit dem Wissen um die Schwierigkeiten, die natürlich diese Art einer quer durch viele Kulturen gehenden Planung bedrohen, aber ich wurde auch mit viel Begeisterung und Absicht angefeuert, um es in Gang zu kriegen. Der mögliche Nutzen für alle Personen mit Williams Syndrom ist enorm.
Wir erarbeiteten ein grundlegendes Gerüst an Zielen, eine provisorische
Satzung und eine Struktur für die Mitgliedschaft in der Föderation.
Die Ziele, auf die wir uns bis jetzt geeinigt, sind:
1. Die Verbreitung der Informationen
2. Das Organisieren von Treffen
3. Das Errichten eines Fonds
4. Das Beschließen von Forschungsprojekten
5. Der Fond soll z.B. verwendet werden für:
Es ist sehr wahrscheinlich, daß sich diese Ziele noch ein wenig ändern
werden, wenn die Föderation wächst und neue Mitglieder ihre Punkte
auf die Tagesordnung bringen. Jedoch muß ich zugeben, daß es
für mich eine Entlastung war, dass wir vier Anwesende anscheinend sehr
ähnliche Ideen hatten. Aber nichts ist in Stein geschlagen und neue
Ideen werden begrüßt."
Die zweite Sitzung
Die 2. Sitzung der FEWS fand am 5. Februar 2000 in London statt.
Zu dieser Sitzung waren Vertreter der Selbsthilfegruppen aus 8 Ländern
angereist:
Belgien (Flamen)
Frankreich
Ungarn
Irland
Italien
Norwegen
Spanien
England
Hinsichtlich der finanziellen Austattung der FEWS durch die Mitgliedsländer
konnte eine Einigung erzielt werden und es wurde einvernehmlich entschieden,
dass die FEWS offiziell in Brüssel registriert werden wird.
In dem Komitee wird jedes Mitglied durch einen Repräsentanten vertreten
sein. Die folgenden Mitglieder wurden für die kommenden 2 Jahre
in das Komitee gewählt:
Paul Pyck (Belgien - Flamen)
Sabine Derrier (Frankreich)
Gabor Pogany (Ungarn)
Ann Breen (Irland)
Leopoldo Torlonia (Italien)
Lisen Julie Mohr (Norwegen)
Curry Sharon (Spanien)
Susie Morgan (Großbritannien)
Das Komitee ernannte die folgenden Vertreter für eine Amtsperiode
von 2 Jahren:
Vorsitzende: Susie Morgan (Großbritannien)
Schatzmeister: Ann Breen (Irland)
Sekretär: Paul Pyck (Belgien - Flamen)
Man erhofft sich, bei der folgenden Sitzung einen Schutzherrn und einen Präsidenten wählen zu können.
Fortschritt wurde auch auf den folgenden Tagesordnungspunkten erzielt:
Offizieller Name und Firmenzeichen
der Föderation
Zielsetzung
Beiträge der Mitglieder
Sprache, Übersetzungen, Internet
und eigene Website
Errichtung eines Fonds
Weitere Informationen über alle diese Themen können von dem Sekretär , von der Vorsitzenden oder dem Büro der Williams Syndrome Foundation Großbritannien angefordert werden.
In 2001 hat eine Sitzung in Brüssel stattgefunden.
Es wird Unterstützung benötigt:
Die Föderation benötigt dringend die Fachkenntnis, wie eine
Europäische Föderation (oder Vergleichbares) formell einzurichten
und zu führen ist. Weiterhin benötigt sie dringendst einen Sponsor!
Falls Sie weiterhelfen können, bitte wenden Sie sich an einen der oben
genannten Repräsentanten.
Andere Europäische Williams Syndrom Gruppen
Es wird gehofft, daß alle anderen europäischen Williams Syndrom
Gruppen dieser Föderation beitreten und Delegierte zu den kommenden
Sitzung schicken.