Die Europäische Williams Syndrom Föderation (FEWS)
| Suzy
Cooper Morgan |
(UK) |
[Vorsitzende] |
| Paul Pyck | (Belgien) | [Sekretär] |
| Ann
Breen |
(Irland) |
[Schatzmeister] |
| Marco
Moneta |
(Ital ien) | |
| Gábor Pogány | (Ungarn) | |
| Horst
Romm |
(Deutschland) | |
| Katarina Jariabkova | (Slowakei) |
| Nita Lorimer | (Schweden) |
|
| Jose
Maria Delgado |
(Spanien) |
Die
7.
Sitzung der europäischen Vereinigung für Williams Syndrom
(FEWS) wurde in
Rom gehalten, im Anschluss an eine internationale Konferenz zu WBS, die
von der
italienischen Selbsthilfegruppe [AISW] veranstaltet wurde. Während
wir
versuchen, jede Sitzung in einem anderen Land zu veranstalten, um allen
unseren
Mitgliedern die gleichen Gelegenheiten hinsichtlich Anreise und Planung
zu
geben, haben wir jetzt insgesamt drei Sitzungen in Italien abgehalten.
Und
wieder einmal waren die Organisation und die Gastfreundschaft
hervorragend.
Danke an unsere italienischen Gastgeber, die soviel Engagement zeigen.
Wie bei allen Sitzungen gab es viele administrative Punkte auf der
Tagesordnung. Jedoch gab es vier besondere Punkte, denen besondere
Aufmerksamkeit zukommt, da sie ein Hinweis auf die wachsende Kraft der
FEWS
sind.
Der wichtigste Punkt ist, dass die FEWS
jetzt offiziell von der EU als
gemeinnützige Vereinigung anerkannt ist.
Unsere
Satzung ist angenommen worden und entsprechend können wir jetzt
allen
unseren Zielen und Zielsetzungen mit dem Segen der EU entgegengehen,
auch mit
der Möglichkeit hierfür Spenden einzuwerben [siehe auch Punkt
5 zu diesem
Thema].
Wir
haben unserem Sekretär Paul für dieses Gelingen zu danken,
wie er - mit
erstaunlicher Ruhe und Leistungsfähigkeit - alle
bürokratischen Details
angefasst hat. Die
exakten und ausführlichen Anforderungen der Behörden
betreffend der
Organisation und dem Inhalt der Satzung sind schwierig zu meistern.
Danke
Paul.
An dieser Sitzung hat zum ersten Mal mit
Jonata Levy ein
Repräsentant von Israel teilgenommen. Jonata Levy ist Professorin
für
Psychologie und Präsidentin der israelischen Vereinigung der
seltenen Syndrome,
Vorsitzende der wissenschaftlichen Beratungskommission, Herausgeber
eines
Williams-Syndrom-Rundschreibens. Sie hat in Israel eine Klinik speziell
für Personen
mit WBS gegründet.
Sie stieg intensiv in unsere Diskussionen ein und
machte wertvolle Beiträge. Jonata berichtet jetzt der israelischen
Gruppe von unserer Sitzung, und sie werden eine Entscheidung treffen,
ob
sie förmlich der FEWS beitreten. Wir werden zweifellos die
Teilnahme Israels in
unserer europäischen Vereinigung begrüßen.
Hinsichtlich
der Mitgliedschaft hat sich Cintia
Torlonia dankenswerterweise freiwillig angeboten, dauerhaft
FEWS-Repräsentantin
für Italien zu sein.
In der Vergangenheit haben wir abwechselnd die Begleitung
von Massimo Rodriguez, Marco Moneta und Jose Luis Gotor genossen. Sie
sind alle
mutig eingesprungen, um ihre Vereinigung [AISW] bei den
unterschiedlichen
Sitzungen zu vertreten, aber wegen ihrer vielen anderen Verpflichtungen
und
Aufgaben, war es ihnen nicht möglich, regelmäßig an den
Sitzung teilzunehmen. Unser herzlicher Dank an sie für die Hilfe,
die sie uns bis jetzt gegeben haben, in der kritischen Phase der
Etablierung
der FEWS.
Cintia wird herzlich in der Runde begrüßt, und wir
sind alle sicher, dass ihre Begeisterung und Verpflichtung einen
grundlegend
vorteilhaften Effekt auf die Gruppe haben wird.
3.
Fragebogen
Sobald wir
damit einverstanden sind, fortzufahren
und dann über eventuelle Änderungen [soweit an Marcos
ursprünglichen Entwurf
erforderlich] entschieden haben, können wir bei der EU Mittel
für die Finanzierung
beantragen, hinsichtlich der notwendigen Datenerhebung, der
statistischen
Analyse, der Übersetzung und des Verschickens usw..
Horst Romm [Deutschland] hat ein
Faltblatt entworfen und
arbeitet auch an einer 'Power Point Präsentation' für die
FEWS. Beides soll
helfen, in der Öffentlichkeit die Kenntnis über die FEWS zu
verbreiten.
Schließlich; unser erstes offizielles FEWS-Projekt, nun da wir eine offiziell anerkannte gemeinnützige Vereinigung sind. Arne Fedje [Norwegen] hat - im Rahmen der Mitgliedschaft in der FEWS - ein Projekt erarbeitet, das von der EU finanziell unterstützt wird und das unsere Jugendlichen mit Williams Syndrom enorm fördern könnte. "Jugend für Europa"' ist ein Programm, das entworfen wurde, um den Austausch von kulturellen und praktischen Lebenserfahrungen zwischen jungen Leuten mit Behinderung, im Alter von 15-25 Jahren, anzuregen. Um ein 'Europa des Wissens' zu fördern, wird ein Freizeitlager von den einzelnen Organisationen innerhalb der EU etabliert. Dieses Freizeitlager soll benachteiligten Jugendlichen Gelegenheit geben, mit einander etwas zu unternehmen, neue Initiativen kennen zu lernen und kreative Beschäftigungen zu genießen. Die lobenswerte Zielsetzung ist der Erwerb von Wissen, Erfahrung und Fähigkeiten, die sie benötigen um in der Gesellschaft zu leben, zu arbeiten und teilzunehmen. Der Etat der EU liegt bei rund 4-5 Million € und die Finanzierung für einzelne Projekte kann bei 70-100% liegen.
Arne hat ein wundervolles Sommerlager auf einer Insel nahe bei Tromsø, innerhalb des arktischen Kreises, in Norwegen vorbereitet. Jedes unserer Mitgliedsländer war eingeladen worden, zwei Jugendliche mit Williams Syndrom zu entsenden - Mädchen und Jungen. Das Lager konzentriert sich auf die Natur und Aktivitäten im Freien, und die Teilnehmer haben Gelegenheit, die Mitternachtssonne von einem Berggipfel zu sehen, fischen zu gehen, Lagerfeuer zu machen, in die Sauna zu gehen und vielleicht sogar bei einer Walsafari mitzumachen!
Jedes Paar
mit Williams Syndrom wird begleitet von
einem Leiter aus ihrem eigenen Land. Vor dem Sommerlager werden diese
Leiter an
einem Wochenende zur Vorbereitung des Lagers und zum gegenseitigen
Kennenlernen
zusammen kommen.
Falls Sie
eine norwegische Präsentation des
Veranstaltungsortes von dem Lager sehen möchten, dann gehen Sie
zur
Webseite: http://www.sommaroy.no
. (Arne´s
presentation can be found here: http://www.euwilliams.org/fews/english/arne.ppt.)
Dieses Projekt hat Arne ein ganze Menge an Organisation und Zeit gekostet, und es gab sehr knappe Abgabetermine zu beachten. [Nicht umsonst ist Arne ein Offizier in der norwegischen Armee!!]. Seine harte Arbeit hat sich jetzt gelohnt, da wir gerade gehört haben, dass der Ausschuss von 'Jugend für Europa' die amtliche Zustimmung gegeben hat und damit das Projekt definitiv voran gehen kann. Dieses ist ein Erfolg für Arne und ein großer Schritt vorwärts für die FEWS.
Wir sind alle aufgeregt wegen dem Lager, und ich bin völlig überzeugt, dass es eine wundervolle Erfahrung für die glücklichen Teilnehmer sein wird. Eine Erfahrung für das ganze Leben.
Es
würde eine wundervolle Sache sein, wenn wir alle
etwas ähnliches für unsere Mitglieder planen könnten,
auf einer jährlichen oder
zweijährlichen Basis. Angebote in jedem Land, mit
unterschiedlichen
Schwerpunkten und Möglichkeiten.
Wir haben jetzt über das Datum und den Ort der nächsten Sitzung zu entscheiden. Es wird mitgeteilt, wenn eine Entscheidung getroffen ist.
Suzy
Cooper,
März 2005